Schutzleiter, Fehlerstromschutz, Stromkreise, Zählerschrank

Elektrosanierung im Altbau in Berlin und Brandenburg

Zwei Stromkreise, kein Schutzleiter, Stoffleitungen aus den Fünfzigern: In vielen Berliner Wohnungen liegt eine Anlage, die ihre Aufgabe längst nicht mehr erfüllt. Teilweise erneuern hilft dabei fast nie.

Bestandsaufnahme mit Messung, bevor ein Preis genannt wird Anmeldung beim Netzbetreiber über den eingetragenen Elektrofachbetrieb Leitungswege dokumentiert, bevor die Schlitze geschlossen werden In ganz Berlin und im Brandenburger Umland im Einsatz

Kurz beantwortet

Was eine Elektrosanierung kostet, entscheidet der Zustand der vorhandenen Anlage und die Zahl der neuen Stromkreise, nicht die Quadratmeterzahl. Findet sich eine klassische Nullung ohne Schutzleiter, lässt sich die Anlage nicht in Teilen erneuern: Jede neue Steckdose mit Schutzkontakt braucht einen Schutzleiter, den es im alten Netz nicht gibt. Dazu kommen der Zählerschrank, der nach den technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers Platz und Aufbau vorgeben muss, der Fehlerstromschutz und die Zahl der Stromkreise nach heutiger Mindestausstattung. Den verbindlichen Preis nennen wir nach Bestandsaufnahme und Messung.

Die Elektroinstallation ist das Gewerk, bei dem der Zustand am schlechtesten zu sehen und am teuersten zu übersehen ist. Von außen sieht eine Wohnung aus den Fünfzigern aus wie jede andere, und in der Wand liegt eine Anlage mit zwei bis vier Stromkreisen für die ganze Wohnung, ohne Schutzleiter, ohne Fehlerstromschutzschalter und mit stoffummantelten Leitungen, deren Isolierung spröde geworden ist.

Der entscheidende Befund heißt klassische Nullung. Dabei übernimmt der Neutralleiter zugleich die Schutzfunktion; einen eigenen Schutzleiter gibt es nicht. Diese Installationsart ist für Neuanlagen seit Jahrzehnten nicht mehr zulässig. Wichtig für die Kostenfrage ist die Folge daraus: Sobald eine Steckdose mit Schutzkontakt gesetzt oder ein Stromkreis erneuert wird, braucht dieser Teil einen Schutzleiter, und den liefert das alte Netz nicht. Deshalb endet jede Teilerneuerung in einem Mischzustand, der entweder nicht zulässig oder im Fehlerfall gefährlich ist. Wer Elektro im Altbau anfasst, fasst sie in aller Regel ganz an.

Der zweite Punkt ist der Zählerschrank. Er muss den technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers entsprechen, und zwar in Aufbau, Platzangebot und Zugänglichkeit. Alte Zählertafeln aus Holz oder Marmor erfüllen das nicht. Ohne passenden Zählerplatz wird die Anlage nicht angemeldet und kein neuer Zähler gesetzt. Ausführung und Anmeldung übernehmen eingetragene Elektrofachbetriebe unter unserer Bauleitung.

Was zu einer Elektrosanierung gehört

Der Umfang reicht von der Erneuerung einzelner Stromkreise in einer sonst intakten Anlage bis zur vollständigen Neuinstallation einer Wohnung oder eines ganzen Hauses einschließlich Steigleitungen, Zählerplatz und Hausanschlussraum.

Weil Elektroarbeiten im Bestand fast immer Stemmarbeiten und anschließend Putz-, Trockenbau- und Malerarbeiten nach sich ziehen, planen wir sie nicht isoliert, sondern im Terminplan der übrigen Gewerke.

  • Bestandsaufnahme: Netzform prüfen, Schutzleiter feststellen, Leitungsmaterial und Querschnitte aufnehmen, Zählerplatz beurteilen
  • Messung von Isolationswiderstand, Schleifenimpedanz und Schutzleiterverbindung, Prüfprotokoll
  • Planung der Stromkreise nach heutiger Mindestausstattung, abgestimmt auf die tatsächliche Nutzung
  • Zählerschrank nach den technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers, Platz für moderne Messeinrichtung
  • Fehlerstromschutzschalter für Steckdosenstromkreise, Leitungsschutzschalter, Überspannungsschutz
  • Haupt- und zusätzlicher Potentialausgleich, Anschluss von Wasser, Gas, Heizung und Antenne
  • Schlitze in den zulässigen Installationszonen, Leerrohre statt direkt eingeputzter Leitungen
  • Steckdosen, Schalter, Netzwerkdosen, Beleuchtungsauslässe und Anschlüsse für Großgeräte
  • Klingel- und Sprechanlage, Rauchwarnmelder nach Landesrecht
  • Vorbereitung für Wallbox, Photovoltaik und Wärmepumpe, mindestens als Leerrohr und Reserveplatz
  • Anmeldung beim Netzbetreiber, Inbetriebnahme, Erstprüfung und Übergabeprotokoll
  • Dokumentation der Leitungswege mit Fotos vor dem Schließen der Schlitze

Befunde im Bestand und was sie bedeuten

Diese Befunde bestimmen, ob eine Anlage ergänzt werden kann oder vollständig erneuert werden muss. Die Unterscheidung trifft eine Messung, keine Sichtprüfung.

UntergrundWoran Sie ihn erkennenWie wir vorgehen
Klassische Nullung, kein SchutzleiterZweiadrige Leitungen, Steckdosen ohne Schutzkontakt oder mit gebrückter Schutzkontaktverbindung. Typisch für Bestand vor den Siebzigern.Vollständige Erneuerung. Eine Teilerneuerung erzeugt einen Mischzustand aus altem und neuem Schutzkonzept, der entweder nicht zulässig oder im Fehlerfall gefährlich ist. Das ist der Befund, der über den Umfang entscheidet.
Stoffummantelte LeitungenTextilumspinnung, oft brüchig, bei Berührung rieselnde Isolierung, manchmal noch mit Porzellanklemmen.Ersetzen, nicht weiterverwenden. Die Isolierung hat ihre Eigenschaften verloren, und jede Bewegung in der Dose erzeugt neue Fehlstellen. Hier ist auch mit Überraschungen hinter der Wandoberfläche zu rechnen.
AluminiumleitungenSilbrige, vergleichsweise weiche Leiter, verbreitet im Bestand der DDR-Zeit und in Teilen der Siebziger.Aluminium kriecht unter Klemmdruck, dadurch lockern sich Verbindungen und erwärmen sich. Erneuern ist der Regelfall. Wo einzelne Abschnitte bleiben, sind ausschließlich dafür zugelassene Klemmen zu verwenden, und die Verbindungen gehören auf die Prüfliste.
Zu wenige StromkreiseZwei bis vier Sicherungen für die ganze Wohnung, Mehrfachsteckdosen überall, ausgelöste Sicherungen beim Einschalten mehrerer Geräte.Neu aufteilen nach heutiger Mindestausstattung: eigene Kreise für Küche, Großgeräte, Bad, Beleuchtung und Räume. Das ist kein Komfortthema, sondern Grundlage für Schutz und Selektivität.
Fehlender FehlerstromschutzIm Verteiler nur Leitungsschutzschalter oder Schraubsicherungen, kein Gerät mit Prüftaste.Für Steckdosenstromkreise in Wohnungen ist der Fehlerstromschutzschalter seit Langem gefordert. Er schützt Personen, der Leitungsschutzschalter schützt nur die Leitung. Nachrüsten setzt einen funktionierenden Schutzleiter voraus, siehe oben.
Alter ZählerplatzHolz- oder Marmortafel, offene Verdrahtung, Schraubsicherungen, kein Platz für Zusatzgeräte.Ersetzen durch einen Schrank nach den technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers, mit Platz für die moderne Messeinrichtung und Reserve. Ohne passenden Zählerplatz keine Anmeldung und kein neuer Zähler.
Fehlender PotentialausgleichKeine Potentialausgleichsschiene im Hausanschlussraum, Metallrohre ohne Anbindung.Hauptpotentialausgleich herstellen und alle leitfähigen Hauseinführungen anbinden. Wird regelmäßig übersehen, weil er im Keller sitzt und nicht in der Wohnung.
Steigleitungen und HausanschlussZu geringe Querschnitte, gemeinsame Leitungen für mehrere Wohnungen, Hausanschlusskasten ohne Reserve.Bei Modernisierung mehrerer Wohnungen, Wärmepumpen oder Wallboxen reicht die vorhandene Leistung oft nicht. Das ist eine Frage an den Netzbetreiber und gehört vor die Planung der Wohnungen.

Ablauf einer Elektrosanierung

  1. 1Bestandsaufnahme und Messung. Netzform und Schutzleiter feststellen, Leitungsmaterial und Querschnitte aufnehmen, Zählerplatz beurteilen, Isolationswiderstand und Schleifenimpedanz messen. Ergebnis ist ein Befund mit Messwerten und eine klare Aussage, ob ergänzt oder erneuert wird.
  2. 2Planung der Stromkreise. Aufteilung nach Mindestausstattung und tatsächlicher Nutzung, Lage von Steckdosen, Schaltern und Auslässen am Objekt festlegen. Was hier vergessen wird, kostet später eine aufgestemmte Wand.
  3. 3Netzbetreiber und Anmeldung. Der eingetragene Elektrofachbetrieb meldet die Anlage beim Netzbetreiber an und klärt Zählerplatz, Leistungsbedarf und gegebenenfalls die Steigleitung. Dieser Schritt hat Vorlauf und gehört an den Anfang.
  4. 4Stemmen und Leitungen ziehen. Schlitze in den zulässigen Installationszonen herstellen, Dosen setzen, Leerrohre und Leitungen verlegen. Staubintensivste Phase der ganzen Sanierung, deshalb mit Staubschutz und abgestimmten Zeitfenstern.
  5. 5Zählerschrank und Verteiler. Neuen Zählerschrank setzen, Unterverteilung aufbauen, Fehlerstrom- und Leitungsschutzschalter bestücken, Überspannungsschutz, Potentialausgleich herstellen und anbinden.
  6. 6Dokumentation vor dem Schließen. Alle Leitungswege werden fotografiert und maßlich festgehalten, bevor die Schlitze geschlossen werden. Beim nächsten Bild an der Wand weiß man, wo gebohrt werden darf.
  7. 7Schließen und Oberflächen. Schlitze schließen, Putz- und Trockenbauanschlüsse, danach Maler. Diese Gewerke laufen über denselben Terminplan, sonst stehen sie sich gegenseitig im Weg.
  8. 8Erstprüfung und Übergabe. Messung und Erstprüfung nach den geltenden Regeln, Inbetriebnahme, Übergabeprotokoll und Stromlaufplan. Diese Unterlagen gehören zu den Hausunterlagen und werden bei Verkauf und Versicherung verlangt.

Aufmaß vereinbaren und Festpreis bekommen, statt am Telefon geschätzt zu werden.

Woran Sie ein vollständiges Elektroangebot erkennen

Bei Elektroarbeiten entsteht der häufigste Vergleichsfehler bei dem, was nach der Leitung kommt: Stemmen, Schließen, Zählerschrank, Anmeldung und Prüfung. Ein Preis je Steckdose ohne diese Positionen ist nicht vergleichbar.

PositionEinheitMuss im Angebot enthalten sein
Bestandsaufnahme und MessungpauschalNetzform und Schutzleiter prüfen, Isolations- und Schleifenimpedanzmessung, schriftlicher Befund mit Messwerten und Empfehlung.
Stemmarbeitenje lfd. m SchlitzSchlitze in zulässigen Installationszonen, Dosenbohrungen, Staubschutz, Abtransport des Bauschutts.
Leitung verlegenje lfd. mLeitung im passenden Querschnitt, Leerrohr, Befestigung, Einführung in Dosen und Verteiler.
Installationsstelleje StückDose, Leitung bis zum Verteiler, Schalter oder Steckdose einschließlich Abdeckung, Anschluss und Funktionsprüfung.
UnterverteilungpauschalVerteiler, Fehlerstromschutzschalter, Leitungsschutzschalter, Überspannungsschutz, Beschriftung, Stromlaufplan.
ZählerschrankpauschalSchrank nach den technischen Anschlussbedingungen, Montage, Verdrahtung, Platz für moderne Messeinrichtung und Reserve.
PotentialausgleichpauschalPotentialausgleichsschiene, Anbindung von Wasser, Gas, Heizung und Antenne, Nachweis.
Anmeldung beim NetzbetreiberpauschalAnmeldung durch den eingetragenen Elektrofachbetrieb, Abstimmung von Zählerplatz und Leistungsbedarf, Begleitung bis zur Zählersetzung.
Schlitze schließen und Oberflächenje lfd. mVerfüllen, Putz- oder Trockenbauanschluss, Vorbereitung für die Beschichtung.
Erstprüfung und DokumentationpauschalMessung, Prüfprotokoll, Übergabeprotokoll, Stromlaufplan, Fotodokumentation der Leitungswege.
Vorbereitung Wallbox oder PhotovoltaikpauschalLeerrohr, Reserveplatz im Verteiler, Querschnittsreserve. Deutlich günstiger jetzt als später.

Fehlen Stemmen, Schließen, Zählerschrank, Anmeldung und Erstprüfung als eigene Positionen, ist ein Preis je Installationsstelle nicht vergleichbar. Verbindlich wird es nach Bestandsaufnahme und Messung. Wichtig zur Abgrenzung: Die CLIENI.de Dienstleistungen GmbH ist Ihr Vertragspartner und schuldet das fertige Ergebnis. Ausführung, Anmeldung beim Netzbetreiber und Erstprüfung übernehmen eingetragene Elektrofachbetriebe unter unserer Bauleitung; die Eintragung im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers liegt bei ihnen. In Wohnungseigentum gehören Steigleitungen und der Hausanschlussraum zum Gemeinschaftseigentum und sind damit beschlusspflichtig.

Was bei Elektrosanierungen schiefgeht

Teilerneuerung auf klassischer Nullung

Neue Steckdosen mit Schutzkontakt an ein Netz ohne Schutzleiter angeschlossen: Die Dose sieht modern aus und schützt nicht. Entsteht häufig, wenn nur ein Raum renoviert wird. Entweder ganz oder mit klar abgegrenztem, geprüftem Teilbereich.

Zählerplatz zu spät geprüft

Die Wohnung ist fertig verdrahtet, und der Netzbetreiber setzt keinen Zähler, weil der Schrank den Anschlussbedingungen nicht entspricht. Dieser Punkt gehört an den Anfang, nicht ans Ende.

Zu wenige Stromkreise geplant

Nach der Sanierung fliegt die Sicherung, wenn Backofen und Wasserkocher zusammenlaufen. Die Aufteilung wird aus Kostengründen gekürzt und ist danach nur mit neuen Schlitzen zu ändern.

Leitungswege nicht dokumentiert

Nach dem Verputzen weiß niemand mehr, wo die Leitung läuft. Das erste Bild an der Wand wird zum Glücksspiel. Fotos vor dem Schließen kosten nichts und lösen das dauerhaft.

Schlitze außerhalb der Installationszonen

Diagonal verlegte Leitungen sind in Wohnräumen nicht zulässig und machen jede spätere Bohrung gefährlich. Außerdem schwächen falsch gesetzte Schlitze tragendes Mauerwerk.

Potentialausgleich vergessen

Er sitzt im Keller und nicht in der Wohnung, deshalb fällt er bei Wohnungssanierungen regelmäßig unter den Tisch. Ohne ihn fehlt ein Teil des Schutzkonzepts des ganzen Hauses.

Keine Reserve für Wallbox und Wärmepumpe

Wird heute ohne Reserveplatz und ohne Leerrohr gebaut, kostet die Nachrüstung ein Vielfaches. Die Vorbereitung ist beim ohnehin offenen Verteiler ein kleiner Posten.

Ohne Erstprüfung übergeben

Ohne Messprotokoll gibt es keinen Nachweis, dass die Anlage sicher ist. Das fehlt spätestens beim Verkauf, im Schadensfall gegenüber der Versicherung und bei der Vermietung.

Wo wir Elektroanlagen erneuern

Berliner Altbauwohnung

Klassische Nullung, Stoffleitungen, zwei bis vier Stromkreise. Der Regelfall und der Grund, warum hier meist vollständig erneuert wird.

Nachkriegsbau bis 1970

Etwas mehr Stromkreise, oft trotzdem ohne Schutzleiter. Zählerplätze sind hier fast immer zu ersetzen.

Plattenbau und DDR-Bestand

Häufig Aluminiumleitungen und standardisierte Installationen. Gut planbar, mit eigenem Augenmerk auf Klemmstellen.

Einfamilienhaus im Umland

Oft gewachsene Anlagen mit mehreren Erweiterungen aus verschiedenen Jahrzehnten, dazu Außenanlagen, Garage und zunehmend Wallbox.

Mehrfamilienhaus mit Steigleitungen

Erneuerung im gesamten Objekt einschließlich Hausanschlussraum, meist abschnittsweise und unter laufender Nutzung.

Gewerbe, Büro und Praxis

Höhere Anforderungen an Netzwerk, Beleuchtung und Prüfpflichten, Ausführung außerhalb der Betriebszeiten.

Für wen wir Elektro erneuern

Eigentümer und Selbstnutzer

Meist im Zuge einer Sanierung, weil Stemmen und Oberflächen ohnehin anfallen. Getrennt ausgeführt kostet es spürbar mehr.

Vermieter

Eine geprüfte Anlage mit Protokoll ist die Grundlage für die Verkehrssicherungspflicht und wird im Schadensfall verlangt.

Hausverwaltung und WEG

Steigleitungen, Hausanschlussraum und Allgemeinstrom sind Gemeinschaftseigentum und beschlusspflichtig. Wir liefern die Unterlagen dafür.

Kapitalanleger und Ankäufer

Der Zustand der Elektroanlage ist einer der größten verdeckten Posten im Ankauf. Prüfung gehört in die technische Ankaufsprüfung.

Projektentwickler und Bauträger

Vollständige Neuinstallation im Bestand nach Leistungsverzeichnis, mit Prüfprotokollen für die Übergabe.

Gewerbebetriebe

Erneuerung unter laufendem Betrieb, mit abgestimmten Abschaltzeiten und Prüfpflichten.

Sagen Sie uns, was ansteht. Wir schauen es uns an und rechnen es durch.

Warum Ihre Elektroanlage bei uns richtig liegt

Wir messen, bevor wir kalkulierenNetzform, Schutzleiter und Isolationswiderstand werden festgestellt. Erst danach steht fest, ob ergänzt oder erneuert wird, und erst danach kommt ein Preis.
Wir sagen, wenn teilweise nicht gehtAuf klassischer Nullung ist eine halbe Erneuerung kein Sparmodell, sondern ein Sicherheitsproblem. Das sagen wir vorher und nicht nach dem ersten Raum.
Leitungswege werden dokumentiertFotos und Maße vor dem Schließen der Schlitze gehen in Ihre Unterlagen. Das erste Bild an der Wand ist danach kein Risiko mehr.
Reserve für das, was noch kommtLeerrohr und Platz im Verteiler für Wallbox, Photovoltaik und Wärmepumpe. Jetzt ein kleiner Posten, später ein großer.
Ein Terminplan mit Putz und MalerElektro erzeugt Schlitze, und die müssen geschlossen, verputzt und gestrichen werden. Über eine Bauleitung greift das ineinander statt gegeneinander.
Eingetragene FachbetriebeAusführung, Anmeldung beim Netzbetreiber und Erstprüfung übernehmen Betriebe, die mit dem Elektrotechnikerhandwerk in die Handwerksrolle und in das Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragen sind, unter unserer Bauleitung.

Häufige Fragen zur Elektrosanierung

Bei der klassischen Nullung übernimmt der Neutralleiter zusätzlich die Schutzfunktion, einen eigenen Schutzleiter gibt es nicht. Für Neuanlagen ist das seit Jahrzehnten nicht mehr zulässig. Das praktische Problem: Löst sich die Verbindung des Neutralleiters, können metallene Gehäuse unter Spannung stehen, ohne dass eine Sicherung auslöst. Außerdem lässt sich kein Fehlerstromschutzschalter sinnvoll nachrüsten, weil er einen Schutzleiter voraussetzt. Deshalb ist dieser Befund der Punkt, an dem aus einer geplanten Teilmaßnahme meist eine vollständige Erneuerung wird.

Passende Leistungen und Ratgeber

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Einsatzgebiet: Berlin und Brandenburg. Aufmaß in der Regel innerhalb weniger Werktage.

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