Bernau hat einen historischen Kern mit teils denkmalgeschützter Bausubstanz und Stadtmauerbereich, dazu Siedlungsbau der Nachkriegszeit und neuere Wohngebiete. Im Kern gelten Auflagen zu Material und Ausführung, außerhalb steht die energetische Ertüchtigung im Vordergrund.
Ein Punkt, der in Bernau häufig unterschätzt wird: In älteren Bestandsgebäuden fehlt oft eine funktionierende Horizontalsperre, mit entsprechender Feuchtebelastung im Sockel. Ein neuer Sockelputz ohne Behandlung der Ursache hält dann wenige Jahre.
Wir arbeiten in Bernau und im Umland, unter anderem in Panketal, Ahrensfelde, Werneuchen, Wandlitz und Biesenthal.
Was in Bernau typischerweise anfällt
Feuchte im Sockelbereich
Salzausblühungen und abplatzender Putz deuten auf aufsteigende Feuchte bei fehlender Horizontalsperre. Erst die Ursache klären, dann Sanierputzsystem. Umgekehrt ist es eine Sanierung mit Ablaufdatum.
Denkmalsubstanz im Stadtkern
Material, Farbton und Ausführungsart sind im geschützten Bereich vorgegeben. Abstimmung mit der Behörde gehört vor das Angebot, weil sie den Aufbau bestimmt.
Energetische Sanierung im Siedlungsbestand
Kellerdecke und oberste Geschossdecke zuerst, dann Fassade, dann Heiztechnik. Der Energieberater muss vor der Auftragsvergabe eingebunden sein, sonst entfällt die Förderung.
Bäder und Leitungen im Bestand
Verzinkte Stahlrohre gehören vollständig raus, eine Teilerneuerung erzeugt am Übergang verstärkte Korrosion. Bei Bestand vor 1995 vorher Materialprobe auf Asbest im Fliesenkleber.
Unsere Leistungen in Bernau
Gebäudehülle
Ausbau & Tischlerei
Wo wir rund um Bernau arbeiten
Diese Orte und Ortsteile gehören zum Einsatzgebiet, ohne Aufschlag für die Anfahrt:
Aufmaßtermin in Bernau vereinbaren. Kostenlos und in der Regel innerhalb weniger Werktage.
Häufige Fragen aus Bernau
Zuerst messen und die Ursache klären. In älterem Bestand ist es meist eine fehlende oder defekte Horizontalsperre, seltener ein Schaden an der Regenentwässerung oder ein Erdreichanschluss ohne Abdichtung. Ein Sanierputz behandelt die Folge und verschafft Zeit, er ersetzt aber keine Sperre. Wer nur den Putz erneuert, hat das Problem in wenigen Jahren wieder.
Ja. Wichtig ist die Reihenfolge: Erst wird mit der unteren Denkmalschutzbehörde geklärt, was zulässig ist, dann wird geplant und kalkuliert. Material, Farbton und Ausführungsart sind im geschützten Bestand nicht frei wählbar, und eine nachträgliche Änderung ist deutlich teurer als eine vorherige Abstimmung.
