In Potsdam ist der Denkmalschutz kein Sonderfall, sondern der Regelfall. Die Innenstadt, das Holländische Viertel, die Berliner Vorstadt und Babelsberg stehen in großen Teilen unter Schutz, teils als Einzeldenkmal, teils als Denkmalbereich. Das betrifft nicht nur die Fassade: Auch Fenster, Türen und im Einzelfall Innenausstattung können in Material und Ausführung vorgegeben sein.
Praktisch heißt das: Die Abstimmung mit der unteren Denkmalschutzbehörde gehört an den Anfang, nicht auf die Baustelle. Eine Außendämmung scheidet meist aus, Kunststofffenster ebenfalls, und der Fassadenfarbton wird nicht frei gewählt. Wer das erst beim Bauantrag erfährt, verliert Monate.
Wir arbeiten in Potsdam und den umliegenden Gemeinden, von Babelsberg und Bornstedt über Werder und Kleinmachnow bis Teltow und Stahnsdorf. Innerhalb dieses Gebiets berechnen wir keine Anfahrt.
Was in Potsdam typischerweise anfällt
Denkmalauflagen vor der Planung
Farbton, Putzart, Fensterteilung und Beschläge werden von der Behörde vorgegeben. Wir holen die Vorgaben ein und legen Musterachsen an, bevor die Fassade großflächig bearbeitet wird.
Innendämmung statt Außendämmung
Wo die Fassade geschützt ist, bleibt nur die Innendämmung. Sie funktioniert, aber nur kapillaraktiv und nur nach Feuchteberechnung, sonst kondensiert Feuchtigkeit unsichtbar hinter der Dämmung.
Kastenfenster erhalten
In Potsdam ist der Austausch gegen Kunststoff meist ausgeschlossen. Instandsetzung mit Aufdoppelung erreicht U-Werte um 1,3 W/m²K und kostet 850 bis 2.200 Euro je Fenster, deutlich weniger als ein denkmalgerechter Neubau.
Steuerliche Abschreibung im Denkmal
Der Mehraufwand ist real, wird aber teilweise ausgeglichen: Für denkmalgeschützte Objekte gibt es erhöhte Abschreibungsmöglichkeiten. Voraussetzung ist die vorherige Abstimmung der Maßnahmen mit der Behörde.
Unsere Leistungen in Potsdam
Gebäudehülle
Ausbau & Tischlerei
Wo wir rund um Potsdam arbeiten
Diese Orte und Ortsteile gehören zum Einsatzgebiet, ohne Aufschlag für die Anfahrt:
Aufmaßtermin in Potsdam vereinbaren. Kostenlos und in der Regel innerhalb weniger Werktage.
Häufige Fragen aus Potsdam
Bei denkmalgeschützten Gebäuden in der Regel nicht, und in Denkmalbereichen ist es zumindest genehmigungspflichtig. Die Alternative ist eine Innendämmung, die kapillaraktiv ausgeführt und mit einer Feuchteberechnung abgesichert sein muss. Dazu kommen Dach- und Kellerdeckendämmung, die von außen nicht sichtbar sind und deshalb meist unproblematisch genehmigt werden.
Je nach Umfang und Auslastung mehrere Wochen bis einige Monate. Bei größeren Fassadenmaßnahmen kommt oft eine Musterachse dazu, die vor Ort begutachtet wird. Deshalb sollte die Abstimmung parallel zur Planung starten und nicht erst nach der Angebotsannahme.
